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Resolutionen von JiP 2003
Jugend und Kultur
Bessere Information
Aktionen und Aktionstage
Messen / Sport / Jugendzentren

Resolutionen
von JiP 2003

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Unser Ausschuss versteht unter Kultur alle Arten der Freizeitgestaltung, die Jugendliche außerhalb der Schule zur Verfügung stehen. Es geht uns nicht nur darum, die „klassischen“ Kulturangebote (wie Museen, Oper etc.) für Jugendliche attraktiver zu machen, sondern auch, den Interessen und Fähigkeiten von Jugendlichen durch ein erweitertes, auf sie zugeschnittenes Angebot gerecht zu werden. Unsere folgenden Resolutionen beruhen auf dieser Definition von Jugendkultur.

1. Bessere Information

Hamburg verfügt zwar über ein vielfältiges kulturelles Angebot, allerdings sind zu wenig Jugendliche darüber informiert und deswegen wird nur ein Bruchteil des vorhandenen Potentials genutzt.

Wir schlagen vor:

mehr Eventmagazine für Jugendliche, in denen über das bestehende Jugendangebot informiert wird. Ein solches Magazin könnte durchaus in eine schon bestehende Zeitung (z.B. Live- Teil des Hamburger Abendblattes) integriert werden; bzw. die bessere Verbreitung der schon bestehenden Magazine (Uni-/ Abiscene).

den Kulturring u.ä. bekannter zu machen, z.B. durch vermehrtes Verbreiten in Schulen und evtl. ähnliche Angebote für andere Bereiche (Sport, Messen etc.) zu gestalten.

Kürzungen im Bereich von Institutionen wie dem Kulturring rückgängig zu machen und mehr staatliche Förderung für diese Bereiche.

ein von Jugendlichen viel in Anspruch genommenes Medium wie z.B. Kino als Informationsträger zu nutzen, um auf kulturelle Angebot aufmerksam zu machen.

einen „Kultur-Lehrer“ an jeder Schule, um möglichst viele Jugendliche über die Schule mit Kultur in Berührung zu bringen. Die Aufgaben des Kultur-Lehrers bestehen darin, die Schüler über das Kulturangebot zu informieren und ein Event-Board, welches an jeder Schule über Veranstaltung informiert, aktuell zu halten. Ggf. werden klassenübergreifende Ausflüge für Schüler von ihm organisiert.

eine aktuelle, klar gestaltete Homepage, auf der auf Parties in Jugendzentren etc. hingewiesen wird.

2. Aktionen und Aktionstage

Gemeinsame, für alle Gruppen zugängliche Aktionen führen zu einem Zusammengehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl unter allen Jugendlichen und fördern das kulturelle Interesse auf entspannte Art und Weise.

Wir schlagen vor:

Aktionstage (wie z.B. die „Nacht der Museen“) vermehrt auf Jugendliche auszurichten, um damit Institutionen wie z.B. Museen für Jugendliche attraktiver zu machen.

weiterhin einen Ferienpass (in alter Form) zu fördern, der über Veranstaltungen in allen Ferien informiert und Vergünstigungen für alle Schüler beinhaltet. Außerdem ein ähnliches Angebot für ältere Jugendliche, in der über Praktika in den Ferien informiert wird und Plätze angeboten werden.

Musikveranstaltungen staatlich zu unterstützen, um Eintrittsermäßigungen für Jugendliche möglich zu machen.

3. Messen

Messen sind dafür geeignet umfassende Informationen an Jugendliche zu vermitteln, um ihre Interessen auszuweiten und zu vertiefen.

Wir schlagen vor:

Jugendmessen wie z.B. „You“ in Hamburg.

eine Kulturmesse, auf der Veranstalter wie Theater, Kinos, Museen sich vorstellen und damit Jugendliche auf ihr Angebot aufmerksam machen.

4. Sport

Um Jugendliche auch in ihrer Freizeit für Sport zu sensibilisieren, ist er es unerlässlich, schon den Schulsport attraktiver zu gestalten.

Wir schlagen vor:

eine größere Sportartenvielfalt an Schulen durch mehr Geräte und besser ausgebildete Lehrer möglich zu machen. Nötig für die Realisierung sind regelmäßige Fortbildungen für Sportlehrer.

mehr Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen, um einen fließenden Übergang von Schulsport zu Vereinssport zu ermöglichen.

öffentliche, freiwillige Sportveranstaltungen (z.B. Marathon, Fußballturniere, Basketballspiele) für Jugendliche.

5. Jugendzentren

Jugendzentren stellen prinzipiell eine gute Möglichkeit für Jugendliche aus verschiedenen Gruppen dar, gemeinsam die Freizeit zu verbringen, hierbei soll die finanzielle der Jugendlichen keine Rolle spielen.

Wir schlagen vor:

das Image von Jugendzentren durch Informationsveranstaltungen in Schulen zu verbessern und damit alle Jugendliche auf das Angebot aufmerksam zu machen.

mehr Personal (z.B. in Form von Zivildienstleistenden), die als Betreuer fungieren.



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