| Unser
Ausschuss versteht unter Kultur alle Arten der Freizeitgestaltung, die
Jugendliche außerhalb der Schule zur Verfügung stehen. Es
geht uns nicht nur darum, die „klassischen“ Kulturangebote
(wie Museen, Oper etc.) für Jugendliche attraktiver zu machen, sondern
auch, den Interessen und Fähigkeiten von Jugendlichen durch ein
erweitertes, auf sie zugeschnittenes Angebot gerecht zu werden. Unsere
folgenden Resolutionen beruhen auf dieser Definition von Jugendkultur. 1. Bessere Information
Hamburg
verfügt zwar über ein vielfältiges kulturelles
Angebot, allerdings sind zu wenig Jugendliche darüber informiert
und deswegen wird nur ein Bruchteil des vorhandenen Potentials genutzt.
Wir schlagen vor:
mehr
Eventmagazine für Jugendliche, in denen über das
bestehende Jugendangebot informiert wird. Ein solches Magazin könnte
durchaus in eine schon bestehende Zeitung (z.B. Live- Teil des Hamburger
Abendblattes) integriert werden; bzw. die bessere Verbreitung der
schon bestehenden Magazine (Uni-/ Abiscene).
den
Kulturring u.ä. bekannter zu machen, z.B. durch vermehrtes
Verbreiten in Schulen und evtl. ähnliche Angebote für
andere Bereiche (Sport, Messen etc.) zu gestalten.
Kürzungen
im Bereich von Institutionen wie dem Kulturring rückgängig zu machen
und mehr staatliche Förderung
für
diese Bereiche.
ein
von Jugendlichen viel in Anspruch genommenes Medium wie z.B. Kino
als Informationsträger
zu nutzen, um auf kulturelle Angebot aufmerksam zu machen.
einen „Kultur-Lehrer“ an
jeder Schule, um möglichst
viele Jugendliche über die Schule mit Kultur in
Berührung
zu bringen. Die Aufgaben des Kultur-Lehrers bestehen
darin, die Schüler über
das Kulturangebot zu informieren und ein Event-Board,
welches an jeder Schule über Veranstaltung informiert,
aktuell zu halten. Ggf. werden klassenübergreifende
Ausflüge
für Schüler
von ihm organisiert.
eine
aktuelle, klar gestaltete Homepage, auf der auf Parties in Jugendzentren
etc. hingewiesen
wird.
2. Aktionen und Aktionstage
Gemeinsame,
für alle Gruppen zugängliche Aktionen führen
zu einem Zusammengehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl unter
allen Jugendlichen und fördern das kulturelle Interesse auf
entspannte Art und Weise.
Wir schlagen vor:
Aktionstage
(wie z.B. die „Nacht der Museen“) vermehrt
auf Jugendliche auszurichten, um damit Institutionen wie z.B. Museen
für Jugendliche attraktiver zu machen.
weiterhin
einen Ferienpass (in alter Form) zu fördern, der über
Veranstaltungen in allen Ferien informiert und Vergünstigungen
für alle Schüler beinhaltet. Außerdem ein ähnliches
Angebot für ältere Jugendliche, in der über Praktika
in den Ferien informiert wird und Plätze angeboten werden.
Musikveranstaltungen
staatlich zu unterstützen, um Eintrittsermäßigungen
für Jugendliche möglich zu machen.
3.
Messen
Messen
sind dafür geeignet umfassende Informationen
an Jugendliche zu vermitteln, um ihre Interessen auszuweiten und
zu vertiefen.
Wir schlagen vor:
Jugendmessen
wie z.B. „You“ in Hamburg.
eine Kulturmesse, auf der Veranstalter wie Theater, Kinos, Museen
sich vorstellen und damit Jugendliche auf ihr Angebot aufmerksam
machen.
4. Sport
Um Jugendliche
auch in ihrer Freizeit für Sport zu sensibilisieren,
ist er es unerlässlich, schon den Schulsport attraktiver zu gestalten.
Wir schlagen vor:
eine
größere Sportartenvielfalt an Schulen durch mehr
Geräte und besser ausgebildete Lehrer möglich zu machen.
Nötig für die Realisierung sind regelmäßige Fortbildungen
für Sportlehrer.
mehr
Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen, um einen fließenden Übergang
von Schulsport zu Vereinssport zu ermöglichen.
öffentliche,
freiwillige Sportveranstaltungen (z.B. Marathon, Fußballturniere,
Basketballspiele) für Jugendliche.
5. Jugendzentren
Jugendzentren
stellen prinzipiell eine gute Möglichkeit für
Jugendliche aus verschiedenen Gruppen dar, gemeinsam die Freizeit zu
verbringen, hierbei soll die finanzielle der Jugendlichen keine Rolle
spielen.
Wir schlagen vor:
das
Image von Jugendzentren durch Informationsveranstaltungen in Schulen
zu verbessern und damit alle Jugendliche auf das Angebot
aufmerksam zu machen.
mehr Personal
(z.B. in Form von Zivildienstleistenden), die als Betreuer fungieren.
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