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Resolutionen von JiP 2003
Innenpolitik
Ordnungs- und Sicherheitspolitik des neuen Senates
Drogenpolitik
Jugendkriminalität

Resolutionen
von JiP 2003

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Ordnungs- und Sicherheitspolitik
des neuen Senates

1. Kriminalitätsbekämpfung

Wir stellen fest:
Verstärkte Repression und konsequentere Strafverfolgung als Mittel der Sicherheitspolitik des neuen Senates, haben kurzfristig zu einem augenscheinlichen Absinken der Kriminalitätsrate geführt.

Wir fordern:
für einen langfristigen Rückgang der Kriminalität mehr präventive Maßnahmen durchzuführen.

Besonders auf dem Gebiet der präventiven Bekämpfung von Ausländerkriminalität ist in Hamburg noch Nachbesserungsbedarf vorhanden. Durch die bessere Integration von ausländischen MitbürgerInnen könnte diese gesenkt werden.

Dieses Ziel glauben wir erreichen zu können durch:

  • Die Schaffung von speziellen Lerneinrichtungen, in denen ausländische Kinder schon vor Eintritt in die (Grund-)Schule spielerisch die deutsche Sprache lernen. Zur Sicherstellung des gewünschten Erfolgs sollte diese Maßnahme obligatorisch sein.
  • eine bessere Durchmischung von verschieden Sprachgruppen und Kulturkreisen in sozialen Wohnanlagen

2. Ordnungsdienst

Wir stellen fest:
der neueingeführte „Städtische Ordnungsdienst“ ist sinnvoll, jedoch personell unterbesetzt

Wir fordern:
Deshalb im Rahmen der repressiven Maßnahmen den „Städtischen Ordnungsdienst“ mit wesentlich mehr Personal zu versehen, da wir der Meinung sind, dass gegen Vandalismus, Umweltverschmutzung und die Belästigung unbescholtener Bürger durch verschiedene Arten von Müll deutlich und entschieden vorgegangen werden muss. Diese Maßnahme sollte sich aus den für Ordnungswidrigkeiten erhobenen Bußgeldern finanzieren, die gegebenenfalls entsprechend zu erhöhen wären.

Drogenpolitik

1. Brechmittel

Wir stellen fest:

Juristisch gesehen, kann man keine Straftäter drei Tage lang festhalten, um eine natürliche Ausscheidung der verschluckten Drogen abzuwarten

Die Festgenommenen haben nicht die Möglichkeit zwischen dem Brechmittel und dem Abwarten einer natürlichen Ausscheidung des Verschluckten zu wählen

es gibt die Möglichkeit den Finger in den Hals zu stecken, ein Brechmittel zu nehmen oder sondiert zu werden, doch die Möglichkeit einer Spritze wird in Hamburg verwehrt

die Voruntersuchung beinhaltet: Befragung zur Gesundheit, Abhorchen, Sauerstoffgehalt, Puls und Drogeneinfluss. Dies ist bei Aussiedlern und Ausländern nicht ausreichen, da für diese meistens keine oder nur in geringem Ausmaße ärztliche Daten vorliegen

Wir fordern:

die Einführung der alternativen Brechmittelverabreichung durch die Spritze

dass bei einer Festnahme und Verweigerung der Brechmitteleinnahme das Brechmittel nicht durch die Sonde eingeführt wird, sondern dass in diesem Fall die Spritze zum Einsatz kommt

dass Festgenommenen die Möglichkeit haben, eine natürliche Ausscheidung abzuwarten

bei Aussiedlern und Ausländern muss eine gründlichere Untersuchung vor der Brechmittelverabreichung durchgeführt werden

2. Umverteilung der Drogenszene

Wir stellen fest:

eine Umverteilung der Drogenszene in Randbezirke hat stattgefunden, jedoch gab es keine rückläufige Entwicklung des Drogenkonsums und des Drogenverkaufs

Wir fordern:

das Problem muss an seiner Wurzel bekämpft und nicht verlagert werden, z.B. durch Nutzung des Familien-Interventions-Teams

auf Grund der aktuellen Situation muss in den Randbereichen Hamburgs die Drogenszene verstärkt kontrolliert werden

3. Fixstern

Wir stellen fest:

die Fixsterne garantieren die Vergabe von sauberen Spritzen. Dadurch wird eine zusätzliche Infektionsgefahr bei Drogenabhängigen verhindert. Diese Stellen leisten gute und effektive Arbeit

diese sollen ausschließlich zu Beratungsstellen mit Kaffeeangebot umstrukturiert werden. Dafür müssen zusätzliche Gelder ausgegeben werden.

Wir fordern:

die Weiterbestehung und Förderung der Fixsterne

die Standpunkte dieser sollen besser überdacht werden

Jugendkriminalität

1. Kinderprostitution

Wir stellen fest:

die Prostitution von Kindern wie Erwachsenen existiert nur auf Grund eines bestehenden Angebotes und einer solchen Nachfrage

das Angebot der Kinderprostitution wird weiter bestehen, solange die Nachfrage existiert.

Wir fordern:

die Nachfrage muss eingeschränkt und gestoppt werden. Das verwirklichen wir durch die strafrechtliche Verfolgung und Bestrafung von denen, die die Dienstleistungen von Prostituierten in Anspruch nehmen

2. Geschlossene Jugendanstalten

Wir stellen fest:

die geschlossenen Unterbringen in der jetzigen bestehenden Form sind ungenügend

es ist ein hoher personellen Aufwand, , psychologische, schulische und pädagogische Betreuung notwendig, um den Schülern einen Aufenthalt zu gewährleisten

es muss gewährleistet werden, dass die Schüler, die zu einer Haftstrafe verurteilt werden, nicht gemeinsam mit erwachsenen Straftätern in einer Haftanstalt sind.
Dies fördert das kriminelle Handeln von Jugendlichen.

Wir fordern:

geschlossene Heime mit einer ein hoher personellen Aufwand, , psychologische, schulische und pädagogische Betreuung werden jugendlichen Straftätern gerecht, da diese die nötigen Erziehungsmaßnahmen für gesellschaftlich untüchtige Jugendliche mit sich bringe

3. Strafmündigkeit

Wir stellen fest:

die Schill-Partei will Strafmündigkeit von 14 auf 12 Jahren herabsetzen

Wir fordern:

der Strafmündigkeitsbeginn soll bestehen bleiben, da 12jährige laut Expertenmeinung nicht die ausreichende Reife haben, um nach dem Jugendstrafrecht verurteilt zu werden. Sie sind noch nicht in einem solchen Maße verantwortungsbewusst sind.



Was ist aus den Forderungen geworden?
Hier gibt's die Erfolge und Niederlagen!

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