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Resolutionen von JiP 2003
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Integration von behinderten Menschen
Migration

Resolutionen
von JiP 2003

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Integration von behinderten Menschen

Behinderte Menschen sollten mit nicht behinderten Menschen konfrontiert werden, um ihnen somit die Chance zu geben, zu sehen, dass auch sie ganz normale Menschen sind.

Öffentlichkeit

Wir stellen fest, dass die Schilder und Informationsquellen in der Öffentlichkeit zu kleine Schrift aufweisen.
Wir fordern größere Schriften aller öffentlicher Schilder und Informationsquellen.

Wir stellen fest, dass es nur eine Integrationsschule, in der körperlich und Behinderte zusammen mit nicht-behinderten Menschen lernen können, gibt.
Wir fordern mindestens eine „I-Schule“ pro Stadtbezirk, damit die Integration gefördert wird.

Wir stellen fest, dass Rollstuhlaufkleber, die darauf hinweisen, dass man ein Rollsuhlfahrer/in ist, von jedem Menschen im Supermarkt erworben werden kann.
Wir fordern, dass diese Aufkleber nur beim Arzt von Behinderten erworben werden kann.

Wir stellen fest, dass Kinder und Jugendliche nicht genug über das Leben Behinderter aufgeklärt sind.
Wir fordern Aktionstage (Tag zur Aufklärung) bzw. Aktionswochen in der Grundschule oder der Schule, um die Schüler und Schülerinnen über das Leben behinderter Mitmenschen aufzuklären.

Wir stellen fest, dass nicht an jeder U- und S-Bahn-Station Fahrstühle für Rollstuhlfahrer vorhanden sind.
Wir fordern Fahrstühle an jeder Station, damit jeder Mensch an sein Fahrziel ankommt. Weiterhin müssen alle Busse intakte Rampen haben.

Wir stellen fest, dass es auf vielen öffentlichen Plätzen und Einkaufspassagen für Rollstuhlfahrer und andere Behinderte nur eingeschränkte Möglichkeiten gibt sich frei zu bewegen.
Wir fordern volle Barrierefreiheit an allen öffentlichen Plätze für behinderte Menschen. Architekten müssen auf behinderte Menschen Rücksicht nehmen.

Positive Aspekte, die schon vorhanden sind jedoch noch verbessert werden müssen:

Behinderte können mit einem Behindertenausweis die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen ohne etwas bezahlen zu müssen.

Positiv ist auch die Ausstellung Dialog im Dunkel, so könne sich viel Jugendliche und Erwachsene in die Lage eines Blinden versetzen.

Viele Busfahrer helfen den Behinderten beim Ein- und Aussteigen.

Unter anderem sind Hilfsknöpfe vorhanden, wie z.B. im Bus, damit die Rollstuhlfahrer herauskommen.

Es sind schon einige öffentliche Verkehrsmittel behindertenfreundlich ausgestattet, aber leider noch nicht genug.

Die Ausbildung von Behindertenhunden ist sehr gründlich, so dass die Hunde bei jeder Situation wissen, was sie zu tun haben.

Migration

Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seine Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Dies muss von der Politik akzeptiert und in eine aktive Zuwanderungspolitik umgesetzt werden.

Wir stellen fest:

Doktortitel und andere Qualifikationen aus Nicht-EU-Staaten werden nicht anerkannt.

Die derzeitige Regelung der Kita-Card benachteiligt ausländische Bürger.

Die Häuser der Jugend werden nicht ausreichend finanziell gefördert, so dass sie ihrer integrationspolitischen Verantwortung nicht gerecht werden können.

Die Deutschkenntnisse ausländischer Kinder sind nur unzureichend.

Die interkulturelle Aufklärung in den Schulen ist mangelhaft und fördert Vorurteile.

Wir fordern:

Die Anerkennung der Abschlüsse aus Nicht-EU-Staaten.

Einbeziehung von Kindern mit nicht-berufstätigen Eltern in die Kita-Card-Regelung.

Bessere finanzielle Ausstattung der Häuser der Jugend für eine bessere Integrationspolitik durch Förderung interkulturellen Austauschs zwischen den Jugendlichen („Tag der Kulturen“) und zum Abbau der Jugendkriminalität.

Pflicht für Sprachkurse

Sprachkurse für Asylbewerber in den Asylheimen.

Die sofortige Wiedereinführung des Referats „Maßnahmen zur Förderung von Schülern und Schülerinnen nicht-deutscher Muttersprache“ im Amt für Schule.

„Toleranzwochen“ an Schulen zur interkulturellen Aufklärung.



Was ist aus den Forderungen geworden?
Hier gibt's die Erfolge und Niederlagen!

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