| Energie
und Umwelt
Die
Forschung auf dem Gebiet der alternativen und regenerativen Energiequellen
muss intensiviert und von staatlicher Seite subventioniert werden.
Begründung:
Es gibt eine Vielzahl von alternativen und regenerativen Energiequellen,
die preiswert und umweltschonend sind. So gibt es z.B. Solarenergie, Windkraft
und Kernfusion. Einige dieser Energiequellen sind bereits heute nutzbar.
Die Umwandlung dieser Energiequellen ist jedoch noch nicht effizient genug.
Durch Forschung in diesem Bereich bietet sich eine einmalige Chance sowohl
für den Forschungs-, als auch für den Energiestandort Hamburg
bzw. Deutschland.
Wir
fordern Programme, zur Aufklärung der Bevölkerung, über
Energiesparmaßnahmen im privaten Haushalt, die Vorteile regenerativer
Energie und Nachteile der Atomkraft und fossiler Brennstoffe. Diese Informationen
müssen die Bevölkerung erreichen (z.B. Schulprojekte).
Begründung:
Die meisten Informationsprogramme haben den Verbraucher/die Verbraucherin
bisher nicht erreicht. Um das Interesse der Bevölkerung zu wecken,
muss eine medienorientierte Aufklärungspolitik betrieben werden.
Die
AKW-Betreiber sollen die Kosten für die Streckensicherung übernehmen.
Kosten, die durch unplanmäßige Verzögerung entstehen (z.B.
radikale Demonstranten), müssen von Verantwortlichen übernommen
werden. Sie sollten keinesfalls von den DemonstrantInnen übernommen
werden.
Begründung:
Durch Sicherung von Castor-Transporten entstehen jährlich hohe Ausgaben
für den Staat. Dieses Geld könnte der Staat in anderen Bereichen
investieren. Nur der Betreiber/die Betreiberin profitiert von diesen Transporten,
für die Bevölkerung entsteht lediglich ein unverantwortbares
Risiko. Wenn die Kosten für die Verzögerung auf die DemonstrantInnen
zurückfallen würden, könnte das den finanziellen Ruin für
sie bedeuten. Diese Demonstrationen gegen die Kastor-Schutztransporte
sind gerechtfertigt, da sie sonst zu einem Öffentlichen Diskussionsthema
werden.
Die
Subvention von fossilen Brennstoffen und der Kernenergie muss eingestellt
werden.
Begründung:
Diese umweltschädlichen Energiequellen werden noch heute stark subventioniert,
obwohl sie keine Zukunft haben. Durch die Einstellung der Subventionierungen,
würde regenerative Energie wettbewerbsfähig werden.
Finanzierung
Einsparungen entstehen durch Einstellung der Subventionierung und Kostenentlastung
bei Castor-Transporten. Außerdem wird durch Energiesparprogramme
in öffentlichen Gebäuden der Haushalt, der Stadt Hamburg, entlastet.
Diese Einsparungen könnten für Forschungszwecke im Bereich der
alternativen und regenerativen Energieformen (Forderung 1) und für
Aufklärungsprogramme (Forderung 2) verwendet werden.
Die
Bürgerschaft hat sich dafür ein zusetzten das dass Tierschutzgesetz
ins Grundgesetz aufgenommen wird.
Begründung:
Ein Schlachter darf momentan ein Tier brutal ohne Betäubung
töten.
Wirtschaft und Verkehr
- Umgehungsstraße
Finkenwerder
- Verkehranbindung
Hafen-City/Nord-Ost-Hamburg
- Sicherung
des Wirtschaftsstandorts
Problematik
A 380
Feststellung:
Die Tatsache, dass sich die EADS (European Aeronautic, Defence and Space
Company) für den Produktionsstandort Hamburg-Finkenwerder in Bezug
auf die Teilfertigung des A380 entschieden hat, baut Hamburg als weltweit
drittgrößten Standort für die Herstellung ziviler Luftfahrzeuge
aus, und dient der Sicherung und Erweiterung dessen. Die positiven Auswirkungen
sind hierbei nicht allein in den bei EADS neu anfallenden Stellen und
den zusätzlichen Steuereinnahmen zu sehen, sondern auch in den vielfältigen
Sekundäreffekten, wie der Entwicklung Hamburgs zum Ausbildungszentrum
für Fachkräfte in der Luftfahrtindustrie, und der weiteren Ansiedlung
von Zulieferbetrieben.
Forderung:
Zur
Zeit ist die Verkehranbindung des EADS Werkes in Finkenwerder noch mangelhaft
und fällt zu Lasten der in Finkenwerder wohnenden Zivilbevölkerung.
Um die von Hamburg erstrebten Ziele zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes
zu erreichen, ist es notwendig die Anbindung zu optimieren. Aus diesem
Grund fordern wir den Bau einer Umgehungsstraße des Ortes Finkenwerder,
welche aufgrund des erwarteten Fertigungsstarts 2006 schnell realisiert
werden muss. Da die sich auch im Plan befindende A26 frühestens 2010
auf voller Strecke fertiggestellt sein wird, halten wir alle mit der Autobahn
gekoppelten Pläne zur Verkehrentlastung für unrealistisch. Darüber
hinaus wird die Umgehungsstraße mit dem Bau der A26 nicht überflüssig
werden, wie von Kritikern behauptet wird. V.a. wegen des Zeitdruckes und
anhand der vorliegenden Informationen halten wir die sogenannte "Südtrasse"
für schnell durchsetzbar und zur Lösung der Problematik geeignet.
Verkehranbindungs-Problematik
Feststellung:
Der bisher bestehende öffentliche Personennahverkehr kann nicht im
gesamten Stadtbereich eine adäquate Beförderung gewährleisten.
Insbesondere die Stadtteile Steilshoop, Bramfeld und Rahlstedt haben eine
Verkehrsversorgung, die nicht der Zahl der dort lebenden Bürger gerecht
wird. Darüber hinaus ist eine Verkehrsanbindung der sich im Bau befindenden
Hafen-City unerlässlich, um die Attraktivität für die als
Kunden gewünschten Firmen und damit den Erfolg des Projektes zu sichern.
Forderung:
Um die infrastrukturellen Mängel zu beseitigen ist der Ausbau der
modernisierungbedürftigen S-Bahn Linie S4 auf ganzer Strecke und
die Einführung einer Stadtbahn, wie sie schon einmal vorgesehen war,
unbedingt erforderlich. Die Stadtbahn bietet eine realistische, kostengünstige
und bereits ausgereifte Möglichkeit sowohl die Verkehrsanbindung
an die Hafen-City als auch nach Steilshoop und Bramfeld zu gewährleisten.
Andere Möglichkeiten sind entweder zu kostenaufwendig oder nicht
in einem angemessenen Zeitraum zu realisieren; ein besseres Bussystem
zur Hafen-City wäre in Anbetracht der Zielsetzung des ganzen Projekts
nicht angemessen.
Standortsicherungs-Problematik
Festellung:
Der Wirtschaftsstandort Hamburg ist trotz seines guten Wachstums verschiedenen
Konkurrenzerscheinungen ausgesetzt, die auf lange Sicht problematisch
werden könnten. Insbesondere die Konkurrenz durch den im Bau befindlichen
Tiefseehafen in Wilhelmshaven und die Abwerbung von Prestigeträchtigen
Firmen, v.a. im Unterhaltungssektor, durch die Stadt Berlin, sind erstzunehmende
Gefahren.
Forderungen:
Um
den Wirtschaftsstandort Hamburg weiterhin attraktiv zu halten, müssen
Firmen durch zeitgemäße und moderne Flächenkonzepte zur
Gestaltung von Gewerbeflächen, wie z.B. das Projekt Hafen-City, zum
Hier bleiben bzw. zum Herziehen veranlasst werden.
Die Beteiligung
der Stadt Hamburg an dem Tiefseehafen in Wilhelmshaven durch die HHLA
(Hamburger Hafen und Lagerhaus AG) ist zur Gewährleitung des Einflusses
auf den Markt sinnvoll, doch sollten die Investitionen in den Ausbau des
Hamburger Hafens überwiegen und nicht vernachlässigt werden.
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