| Politische
Bildung und Engagement der Jugendlichen im Bereich der Gesellschaft und
Politik
Der Politikunterricht
beginnt an Gesamtschulen zwar in Klasse 5, beinhaltet jedoch nicht die
nötige politische Aufklärung, da fächerübergreifend
unterrichtet wird. An Gymnasien wird politikkompetenter Unterricht erst
in Klasse 9 in Form von Sozialkunde eingeführt, ist jedoch nicht
politikorientiert genug. In diesem Alter sollte das politische Interesse
schon geweckt sein, damit das Engagement im Bereich Gesellschaft und Politik
größer wird.
Deshalb
fordern wir:
Ab Klasse
5:
Politik-Informationsstunden,
in denen einmal wöchentlich aktuelle und politische Themen behandelt
werden.
Politik-Projektwochen
und in den Unterricht eingebundene Politik-Planspiele
die
Möglichkeit während der Unterrichtszeit an Podiums-Diskussionen,
in der sich Parteien vorstellen, teilzunehmen
Ab Klasse
9:
die
Einführung des Faches Politik
vermehrte Podiumsdiskussionen, die während der Schulzeit stattfinden
Doch nicht
nur im Fachunterricht sollten politische Informationen stattfinden, sondern
auch in Freizeit und in der Schulpause sollte die Möglichkeit der
politischen Information gegeben werden.
Deshalb
fordern wir:
Informationen
über Politikveranstaltungen sollten auch bei Freizeitaktivitäten
wie bspw. Sportclubs aushängen.
in den Schulen ausliegende Tageszeitungen
neue
Schulprojekte schaffen, bei denen die Jugendlichen mit parlamentarischer
Arbeit vertraut gemacht werden.
ein
Jugendparlament für Hamburg
Kultur- und Freizeitangebote für und von Jugendlichen
Die Kultur
der "älteren Generationen" sollte für die Jugendlichen
attraktiver gestaltet werden, um ihr Interesse dafür zu wecken. Besonders
die Verbreitung der Informationen über Veranstaltungen sollten verstärkt
und unterstützt werden. Doch auch die Jugendkultur sollte noch mehr
gefördert werden. Außerdem müssen mehr Subventionen an
sowohl kommunale als auch an freie Träger für Jugendzentren
und Freizeitaktivitäten zur Verfügung gestellt werden.
Deswegen
fordern wir:
für
Veranstaltungen wie die "Nacht der Museen" und "Museentage"
eine Verstärkung der Förderung und Durchführung
Jugendermäßigungen
auch in privaten Institutionen wie beispielsweise Musicals und Opern
die
Ausweitung eines Kultur-Newsletters als E-Mail, welcher ein breites Informationsfeld
der Hamburg-Kultur beinhaltet
einen
Thementag pro Monat unter dem Motto "Jugend ins Theater" an
dem Jugendliche kostenlos in eine Vorstellung gehen können
bessere
Informationen über zu fördernde Einrichtungen wie den "Jugend-Kulturring"
bessere Informationen
über vorhandene Kapazität im Bereich der Freizeitangebote
eine
Verstärkung der Förderung der Jugendkultur des Sprayens, um
ihr somit das "schmutzige" und illegale Image zu nehmen, indem:
a. öffentliche Flächen, wie beispielsweise
Bauzäune zum Sprayen freigegeben werden
b. Spray-Ateliers gefördert werden, in denen Leinwände
zur Verfügung stehen
interkulturelle
Informationen, wie bspw. in Jugendhäusern, um das Interesse für
andere Kulturen zu wecken.
die
Kooperation von Schulen, Vereinen, sowie Behörden bezüglich
einer effektiveren Nutzung vorhandener Sportplätze und Turnhallen,
damit diese auch nachmittags von Jugendlichen genutzt werden können.
für
Aktionen wie Midnight-Basketball vermehrte Veranstaltung und Unterstützung
eine
Verminderung von Vereinsbeiträgen für sozial bzw. finanziell
Benachteiligte durch Subventionierung
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