zur JiP-Startseite  
Über JiP
Resolutionen
Forum
Links

Resolutionen von JiP 2002
Jugend und Kultur
Politische Bildung und Engagement
Kulturangebote und Freizeitangebote

Resolutionen
von JiP 2002

alle Resolutionen als

Politische Bildung und Engagement der Jugendlichen im Bereich der Gesellschaft und Politik

Der Politikunterricht beginnt an Gesamtschulen zwar in Klasse 5, beinhaltet jedoch nicht die nötige politische Aufklärung, da fächerübergreifend unterrichtet wird. An Gymnasien wird politikkompetenter Unterricht erst in Klasse 9 in Form von Sozialkunde eingeführt, ist jedoch nicht politikorientiert genug. In diesem Alter sollte das politische Interesse schon geweckt sein, damit das Engagement im Bereich Gesellschaft und Politik größer wird.

Deshalb fordern wir:

Ab Klasse 5:

Politik-Informationsstunden, in denen einmal wöchentlich aktuelle und politische Themen behandelt werden.

Politik-Projektwochen und in den Unterricht eingebundene Politik-Planspiele

die Möglichkeit während der Unterrichtszeit an Podiums-Diskussionen, in der sich Parteien vorstellen, teilzunehmen

Ab Klasse 9:

die Einführung des Faches Politik

vermehrte Podiumsdiskussionen, die während der Schulzeit stattfinden

Doch nicht nur im Fachunterricht sollten politische Informationen stattfinden, sondern auch in Freizeit und in der Schulpause sollte die Möglichkeit der politischen Information gegeben werden.

Deshalb fordern wir:

Informationen über Politikveranstaltungen sollten auch bei Freizeitaktivitäten wie bspw. Sportclubs aushängen.

in den Schulen ausliegende Tageszeitungen

neue Schulprojekte schaffen, bei denen die Jugendlichen mit parlamentarischer Arbeit vertraut gemacht werden.

ein Jugendparlament für Hamburg


Kultur- und Freizeitangebote für und von Jugendlichen

Die Kultur der "älteren Generationen" sollte für die Jugendlichen attraktiver gestaltet werden, um ihr Interesse dafür zu wecken. Besonders die Verbreitung der Informationen über Veranstaltungen sollten verstärkt und unterstützt werden. Doch auch die Jugendkultur sollte noch mehr gefördert werden. Außerdem müssen mehr Subventionen an sowohl kommunale als auch an freie Träger für Jugendzentren und Freizeitaktivitäten zur Verfügung gestellt werden.

Deswegen fordern wir:

für Veranstaltungen wie die "Nacht der Museen" und "Museentage" eine Verstärkung der Förderung und Durchführung

Jugendermäßigungen auch in privaten Institutionen wie beispielsweise Musicals und Opern

die Ausweitung eines Kultur-Newsletters als E-Mail, welcher ein breites Informationsfeld der Hamburg-Kultur beinhaltet

einen Thementag pro Monat unter dem Motto "Jugend ins Theater" an dem Jugendliche kostenlos in eine Vorstellung gehen können

bessere Informationen über zu fördernde Einrichtungen wie den "Jugend-Kulturring"
bessere Informationen über vorhandene Kapazität im Bereich der Freizeitangebote

eine Verstärkung der Förderung der Jugendkultur des Sprayens, um ihr somit das "schmutzige" und illegale Image zu nehmen, indem:
   a. öffentliche Flächen, wie beispielsweise Bauzäune zum Sprayen freigegeben werden
   b. Spray-Ateliers gefördert werden, in denen Leinwände zur Verfügung stehen

interkulturelle Informationen, wie bspw. in Jugendhäusern, um das Interesse für andere Kulturen zu wecken.

die Kooperation von Schulen, Vereinen, sowie Behörden bezüglich einer effektiveren Nutzung vorhandener Sportplätze und Turnhallen, damit diese auch nachmittags von Jugendlichen genutzt werden können.

für Aktionen wie Midnight-Basketball vermehrte Veranstaltung und Unterstützung

eine Verminderung von Vereinsbeiträgen für sozial bzw. finanziell Benachteiligte durch Subventionierung



Was ist aus den Forderungen geworden?
Hier gibt's die Erfolge und Niederlagen!

l nach oben l

zu "Resolutionen 2002"