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Schulorganisation
1. Beamtenstatus
aufheben
Wir stellen
fest:
Der Beamtenstatus
gibt dem Lehrer / der Lehrerin zu viele Freiräume gegenüber
dem Arbeitnehmer / der Arbeitnehmerin (staatl.).
Dadurch sinkt
die Kontrollierbarkeit der Unterrichtsqualität immens.
Wir fordern:
Aufhebung
des Beamtenstatus. Dies muss überregional geschehen, da ansonsten
eine LehrerInnenwanderung in die umliegenden Bundesländer mit Beamtenstatus
zu beobachten wäre.
2. HalbtagslehrerInnen
Wir stellen
fest:
Dem Vollzeitunterricht
sind viele LehrerInnen bei guter Qualität nicht gewachsen.
Außerdem
gibt es mehr LehrerInnen als vorhandene freie Stellen.
Wir fordern:
Bei Neueinstellungen
sollten primär Halbtagsstellen vergeben werden.
3."Politik
in der Schule"
"Die
Schule soll durch die Vermittlung von Wissen und Kenntnissen, Fähigkeiten
und Fertigkeiten die Entfaltung der Person und Selbstständigkeit
ihrer Entscheidung und Handlung so fördern, dass die Schülerinnen
und Schüler aktiv am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen,
beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilhaben können."
(Hamburgisches
Schulgesetz §2 (4))
Wir stellen
fest:
Es gibt nur
eine mangelhafte Aufklärung über Politik in der Schule.
Die Jugend
ist zunehmend politikverdrossen.
Wir fordern:
Die Austeilung
der SchülerInnen-Fibel
an alle SchülerInnen
Eine KlassenlehrerInnenstunde,
in der die SchülerInnen über ihre Rechte informiert werden,
sowie eine monatliche Stufenversammlung, auf der die SchülerInnen
sich austauschen können.
Eine projektartige
Information über den demokratischen Schulalltag am Anfang eines Schuljahres
über neue Rechte und Pflichten, sowie Veranstaltungen.
Alle SchülerInnen
und Eltern erhalten die Einsichtungsmöglichkeit in die Bildungspläne
am Anfang
jedes Schuljahres, in Form eines Informationsabends.
4. Schulwechsel
Wir stellen
fest:
Ein freiwilliger
Schulwechsel kann zur positiven Lern- / Persönlichkeitsentwicklung
beträchtlich beitragen.
Mangelnde
Reglementierung eines Wechsels ermöglicht Machtmissbrauch.
Wir fordern
deshalb:
Die einzige
Erwägung ob einE qualifizierteR SchülerIn aufgenommen wird oder
nicht, ist die, ob die Aufnahme organisatorisch möglich ist. Die
Beweislast liegt bei der Schule.
Ebenso darf
der Ausschluss aus Kursen (auch kooperierende) nur aus organisatorischen
Gründen geschehen.
Pädagogische
Gespräche müssen nach der Aufnahme des Schülers
/ der Schülerin klar getrennt von dieser stattfinden.
Rechte
von SchülerInnen
1. Demokratisierung
der Schulen
"Unterricht
und Erziehung richten sich an den Werten des Grundgesetzes ... Es ist
Aufgabe der Schule, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen
und ihre
Bereitschaft zu stärken, ... an der Gestaltung einer ... demokratischen
Gesellschaft Mitzuwirken"
(Hamburgisches
Schulgesetz §2 (1))
Wir stellen
fest:
Die Machtverteilung
in der Schule muss reformiert werden, um dieses Ziel zu erreichen
Die Schulkonferenz
ist nur das zweitwichtigste Gremium in der Schule, hinter der LehrerInnenkonferenz
Dies widerspricht dem § 52 (1) des HmbSG.
Deshalb fordern
wir:
dass einE
LehrerIn auch bei lichterem Vorgehen von der Schule, durch die Schulkonferenz,
verwiesen werden kann
dass wichtige
Entscheidungen, wie z.B. die flexible Stundentafel oder die Verteilung
des Schulbudgets, in den Händen der Schulkonferenz und nicht in denen
der LehrerInnenkonferenz liegt.
2. Neuerungen
des Schulgesetzes
Wir stellen
fest:
SchülerInnen,
die in einem annähernd schlechten Verhältnis zu ihren LehrerInnen
stehen, werden häufig in Klausuren bei der Bewertung zum Negativen
hin bewertet.
SchülerInnenausweise
aus Papier werden beim Mitführen in der Hosentaschen oder im Portemonnaie
zu schnell abgenutzt und sind im Allgemeinen zu unhandlich.
Das SchülerInnenbudget
wird, wenn überhaupt vorhanden, an den einzelnen Schulen individuell
gehandhabt.
Deshalb fordern
wir:
Möglichkeiten
zur objektiven Benotung
Dieses Konzept ist erarbeitet worden für den Fall, dass der Verdacht
auf eine ungerechte Benutzung der Klausuren besteht und die SchülerInnen
deshalb das Gegenlesen von Dunkelmännern und -frauen fordern.
Für
diesen Fall sollen 2 vertrauenswürdige MitschülerInnen, die
von dem / der betroffenen SchülerIn ausgewählt wurden, mit ihm/ihr
zusammen zu einem / einer ebenfalls vertrauenswürdigen FachlehrerIn
gehen und diesen / diese um eine objektive Meinung bitten, ob eine ungerechte
Benotung stattgefunden hat.
Wenn dies der Fall ist, soll der / die ausgewählte LehrerIn die Klausur
oder Arbeit anonym an einen Dunkelmann / eine Dunkelfrau weiterleiten.
Der Dunkelmann / die Dunkelfrau hat die Möglichkeit, eine objektive
und gerechte Note zu geben, ohne einem Kollegen / einer Kollegin zu nahe
zu treten.
Bevor die Klausur oder Arbeit weitergeleitet wird, werden Randbemerkungen
und Noten wegkopiert, so dass der Dunkelmann / die Dunkelfrau nicht voreingenommen
ist.
Neue SchülerInnenausweise, die, Führerscheinen ähnlich,
aus kleinen Plastikkärtchen bestehen.
Es soll somit eine handlichere Handhabung garantiert werden. Die Entwicklung
geschieht in Form eines Wettbewerbes.
Einheitliche
Festlegung des SR-Budgets im Schulgesetz (Vorschlag sind 5,-DM pro SchülerIn
der Schule)
Eine Novellierung
des Schulgesetzes
3. Mitgestaltung
vom Unterricht
"Sie
[die Schule] eröffnet Schülerinnen und Schülern alters-
und entwicklungsgemäß ein größtmögliches Maß
an Mitgestaltung von Unterricht und Erziehung, um sie zunehmend in die
Lage zu versetzen, ihren Bildungsprozess in eigener Verantwortung zu gestalten."
(Hamburgisches
Schulgesetz § 3 (4))
Wir stellen
fest:
Dass die Feedbackkultur
nicht kontinuierlich durchgeführt wird und keinerlei Rückmeldung
an die LehrerInnen diesbezüglich kommt und deshalb die Qualität
des Unterrichts zu wünschen übrig lässt.
Der Unterricht
von SchülerInnen für SchülerInnen wird nicht regelmäßig
durchgeführt.
Es gibt einen
Mangel an pädagogischem Verhalten der LehrerInnen.
Wir fordern
deshalb:
dass sich
eine neue Unterrichtsform in Hamburger Schulen durchsetzt Dies soll, wie
folgt, projektartig in jedem Fach mindestens einmal pro Schuljahr ablaufen:
Schülerinnen
und Schüler übernehmen eigenverantwortlich den Unterricht.
Im Rahmen einer Präsentationsarbeit gestaltet eine Schülerin/
ein Schüler oder eine Gruppe selbstständig (aber nicht alleinlassen!)
eine Unterrichtseinheit.
Es handelt sich dabei nicht um ein klassisches Referat, sondern um eigenes
Unterrichten mit Aufgaben für die Mitschülerinnen- und Schüler
und einer eigenen (alternativen) Unterrichtsgestaltung mit evtl. neuen
Unterrichtsformen.
dass die Unterrichtsqualität durch ein Feedbackprojekt, an das von
SchülerInnenkammer und GEW anlehnend, von SchülerInnen, Eltern
und LehrerInnen entwickelt wird.
Dieses Projekt muss konstant im Unterricht durchgeführt wurden.
Informationen müssen mindestens alle zwei Jahre an SchülerInnen
und Eltern geschickt werden, um eine ständige Evaluation zu gewährleisten.
Neue Medien
Damit ein
hochwertiger Unterricht zustande kommen kann, muss die jeweilige Lehrkraft
ausreichend ausgebildet sein.
Wir stellen
fest:
Es gibt an
einigen Schulen nur wenige, qualifizierte, Informatik-Lehrkräfte.
Die Informatik-Bildungspläne
sind veraltet bzw. uneffektiv.
Die EDV Anlagen
werden nur zögerlich zur Verwendung außerhalb des Informatikunterrichtes
freigegeben.
Nicht jedeR
SchülerIn / LehrerIn hat grundlegende EDV-Kenntnisse.
Deshalb fordern
wir:
Es muß
an jeder Schule einE LehrerIn vorhanden sein, der / die in der Lage ist,
bei einer Mindestanzahl von SchülerInnen einen Informatik-LK anzubieten.
Informatik-LehrerInnen
müssen eine zeitgemäße Informatik-Ausbildung haben.
LehrerInnen-Fortbildungen
sollten besonders unterstützt werden.
Allen SchülerInnen
sollte ein gewisses Informatik-Grundwissen beigebracht werden.
Alle Schulen
müssen zeitgemäß ausgerüstet sein.
Ausgleichsstunden
für InformatiklehrerInnen, da sie viel Freizeit in Wartung des Netzwerkes
investieren müssen.
Video und Bildbearbeitung als Thema und eine bessere Ausrüstung.
Sparmaßnahmen
Die Basis
für eine hoch entwickelte Gesellschaft liegt in der Schulbildung.
Daher darf nicht an der Bildung der Kinder und somit der Zukunft der Gesellschaft
gespart werden.
1. LehrerInnenmangel
Wir stellen
fest:
häufiger
Unterrichtsausfall ohne Vertretung bzw. nicht kompetente Vertretung
hohe Krankheitsrate
der Lehrkörper
LehrerInnen
müssen mehr Arbeiten auf Grund von fehlenden KollegInnen
Aufgrund von
LehrerInnenmangel findet der Unterricht in der Sekundarstufe 2 teilweise
anstatt in 3 Stunden nur in 2 Stunden pro Woche statt.
Wir fordern:
Einstellung
von mehr Lehrkräften an Hamburger Schulen
Langzeitkranke
LehrerInnen während des Ausfalls ersetzen
2. Raummangel
Wir stellen
fest:
An vielen
Hamburger Schulen besteht aufgrund steigender SchülerInnenzahlen
akuter Mangel an Klassen-/ Versammlungs-/Fachräumen - andererseits
werden Schulen geschlossen.
An
einigen Schulen ist die Verzögerung von Baumaßnahmen durch
die Schulbehörde zu beobachten.
Wir fordern:
schnelle
Bearbeitung von Bauanträgen, damit rechtzeitig genug Räume für
steigende SchülerInnenzahlen geschaffen werden
mehr Klassenräume,
so dass der angesprochene Raummangel bekämpft wird
3. Lehrmittel
Wir stellen
fest:
Gewisse Lehrmittel
sind veraltet bzw. beschädigt.
Die Lehrmittel
sind häufig nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden.
Wir fordern:
Sicherstellung
von aktuellen Lehrmitteln in gutem Zustand
Damit sichergestellt
ist, dass dem Recht der SchülerInnen auf Lehrbücher nachgekommen
wird, mögen Lehrmittel in ausreichender Zahl zur Verfügung gestellt
werden
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