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Resolutionen von JiP 2000
Rechtsradikalismus
Allgemein
Rechtsextremismus an Schulen
Behandlung des Rechtsextremismus in den Medien

Resolutionen
von JiP 2000

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Allgemein

Wir fordern stärkere polizeiliche Präsenz und rasches, effektives Durchgreifen an Brennpunkten rechtsradikaler Gewalt.
Wir verlangen eine erweiterte Kampagne für mehr Zivilcourage gegen rechte Gewalt (vor allem an Schulen).
Wir fordern ein stärkeres Strafmaß bzw. eine partielle Umstrukturierung des Strafmaßes für Gewaltvergehen. Das härtere Strafmaß soll dabei der finanziellen Situation des Täters / der Täterin entsprechen, als Geldstrafe zu zahlen oder in Sozialstunden abzuleisten sein.
Des weiteren verlangen wir härtere Strafen für Besitz und Verbreitung rechter propagandistischer Symbole, Kennzeichen und Schriften.
Wir befürworten die Überwachung von rechten Parteien und ein sofortiges Eingreifen bei verfassungswidrigen Handlungen. (Jedoch war die Mehrheit des Ausschusses gegen das Verbot der NPD).

Rechtsextremismus an Schulen

Wir schlagen vor, eine Projektwoche zum Thema Rechtsextremismus an Schulen durchzuführen. Außerdem sollte in den Schulen mehr nationalitätenübergreifende Gruppenarbeit durchgeführt werden.
An jeder Schule sollte eine Gruppe SchülerInnen, möglichst aus verschiedenen Stufen und Nationalitäten, die SchülerInnen und auch die Eltern informieren und eventuell auch Gesprächskreise veranstalten. Diese Gruppe sollte auch von Klasse zu Klasse gehen und vor Ort Klassensituationen besprechen und entschärfen. Die Gruppe sollte auch eineN LehrerIn zur Unterstützung bekommen.
Wir regen an, verbindliche Schulaktivitäten für SchülerInnen zum besseren kennen lernen und zum Abbau von rassistischen Vorurteilen zu veranstalten.
Eltern sollen auf Elternabenden über rassistische Probleme in der Klasse informiert werden. Sie sollen sich dort besser kennen lernen, damit sie dem Kindern eine größere Hilfe sind.
Es muss eine größere Aufklärung an den Schulen stattfinden mit Informationsblättern und Plakaten.
Wir unterstützen die Resolution vom Ausschuss AusländerInnenpolitik von Jugend im Parlament 1999, der den Staat Hamburg dazu auffordert, einen Informationsbus einzurichten, der von Schule zu Schule fährt.
Wir regen an, mindestens einmal im Monat in der Klasse mit dem /der KlassenlehrerIn (und evtl. einem Experten) eine Diskussion durchzuführen, in der man im einzelnen auf die Klassensituationen eingeht.
Wir verlangen Fortbildungsseminare für LehrerInnen, in denen sie zum Thema Rechtsextremismus geschult und informiert werden.

Behandlung des Rechtsextremismus in den Medien

Das Ziel der Aufklärung sollte in den Medien stärker in den Vordergrund gestellt werden.
Politische Themen eignen sich ohnehin nicht für eine Steigerung der Auflage, so muss Berichterstattung absolut objektiv sein.
Ausführliche Berichte über die rechte Szene als Ganzes sind zur Bildung einer differenzierten Betrachtung unabdingbar.



Was ist aus den Forderungen geworden?
Hier gibt's die Erfolge und Niederlagen!

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