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Allgemein
Deutschland
sollte eine vorbildliche/zukunftsorientierte AusländerInnenpolitik
betreiben.
Solange AusländerInnen
in die deutsche Gesellschaft integriert werden, ist gegen Immigration
nichts einzuwenden.
Bemerkungen
zu unseren Resolutionen:
In unserem
Ausschuß wurde sehr kontrovers diskutiert; es gab durchaus auch
weitergehende Vorstellungen. Allerdings hat sich der
Ausschuß darauf geeinigt, möglichst konkrete und schnell realisierbare
Forderungen zu diskutieren und zu stellen.
Europäische
AusländerInnenpolitik
Wir befürworten die von der EU geplanten europaweiten finanziellen
Ausgleichsmaßnahmen für die Flüchtlingsaufnahme.
Rückführungsangelegenheiten
Nach achtjährigem legalen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland
sollen AusländerInnen eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis erhalten.
Des weiteren sind wir der Auffassung, daß Menschen die Gelegenheit
haben müssen, die doppelte Staatsbürgerschaft zu erhalten.
Wir fordern, daß es internationale humane Richtlinien für in
Abschiebehaft lebende Menschen gibt.
Integration
Wir fordern, daß mehr gemeinsame Anlaufstellen für AusländerInnen
und Deutsche eingerichtet werden. Dies könnte z. B. in Form der Förderung
des kulturellen Austausches geschehen. Zum Beispiel durch:
- Kulturmärkte,
- Jugendaustausche,
- Länderabende
in Schulen,
- Informationszentren.
Der Landesjugendplan soll erhöht werden, um intensivere Jugendarbeit
zu fördern. Des weiteren sollten auch auswärtige Vereine Zuschußgelder
erhalten, wenn sie in Hamburg Jugendarbeit betreiben.
AusländerInnen mit unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung sollen das
Kommunalwahlrecht erhalten.
Wir fordern die Stadt Hamburg dazu auf, sich darum zu bemühen, der
Ghettoisierung Einhalt zu gebieten, und auch weiterhin darauf zu achten,
daß nationalspezifische Konzentrationen nicht mehr grundsätzlich
gegeben sind.
Wir fordern, daß für AusländerInnen mit schlechten Deutschkenntnissen
Deutschkurse eingerichtet werden, wobei insbesondere
auch die Frauen konkret dazu angehalten werden, diese zu besuchen.
Rechtsextremismus
Wir verlangen die Überwachung von rechtsradikalen Parteien, wenn
nicht sogar ein Verbot, falls sie verfassungswidrig handeln.
In den Schulen muß verstärkte Präventionsarbeit geleistet
werden.
- Wir fordern
die Stadt Hamburg dazu auf, einen Informationsbus einzurichten, der
von den einzelnen Schulen angefordert werden kann und über die
aktuelle Lage des Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland
aufklärt.
- Außerdem
muß in den gesellschaftswissenschaftlichen Schulfächern dieses
Problem thematisiert werden.
Es muß AnsprechpartnerInnen in allen Stadtteilen für ausländische
MitbürgerInnen geben, an die man sich wendet, wenn man im Alltag
auf Rassismus oder Diskriminierung trifft.
Des weiteren:
Um ausländischen Geschäftsleuten die Investition in der Bundesrepublik
Deutschland zu erleichtern, fordern wir, daß diese längere
Aufenthaltsgenehmigung erhalten.
Die Bürgerschaft soll Spendenaktionen für Katastrophenopfer
organisieren.
Die Einreise von Katastrophenopfern mit Familie/Verwandtschaft in die
Bundesrepublik Deutschland soll erleichtert werden (Duldung).
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