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DASA-Erweiterung
/ Zuschüttung des Mühlenberger Lochs
Wir haben die DASA-Erweiterung in Anbetracht der zwanzigprozentigen Zuschüttung
des Mühlenberger Lochs und der dafür freigegebenen Ausgleichsfläche
auf Hahnöfersand studiert.
Wir alarmieren den/die BürgerIn vor der Zerstörung von einem
wertvollen Süßwasserwatt, in dem prioritäre Arten nach
der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie leben, einem Erholungsgebiet für
Mensch und Tier.
Wir weisen darauf hin, daß die Natur die Lebensgrundlage des Menschen
ist. Ist sie einmal zerstört, so kann sie nicht wieder "hergestellt"
werden und ist für alle folgenden Generationen verloren. Wir zweifeln
somit daran, ob der vordergründige wirtschaftliche Nutzen den langfristigen
Schaden rechtfertigt.
Wir betonen die Tatsache, daß durch viele kleinere Eingriffe und
grobe (wie die DASA-Erweiterung es vorsieht) das Gleichgewicht des Flusses
Elbe kippen kann.
Der Ausschuß berücksichtigte auch Argumente, die für die
DASA-Erweiterung sprachen.
Hierbei kommen
vor allem die wirtschaftlichen Aspekte in den Vordergrund:
4 000 bis 9 000 feste Arbeitsplätze würden entstehen.
Es würden
große Summen an Steuergeldern in die Region fließen.
Der Handel
in Hamburg würde expandieren.
Die Entstehung
der Zulieferindustrie.
Die daraus
entstehenden Ausbildungsmöglichkeiten.
Wir fordern:
Die Erweiterung des DASA-Geländes für den A3XX durch Zuschüttung
des Mühlenberger Lochs zu ermöglichen.
Die achtzigprozentige Erhaltung des Mühlenberger Lochs.
Die Einstufung als Naturschutzgebiet.
Techniken, die im Einklang mit der Natur arbeiten.
Hahnöfersand
auch zum Naturschutzgebiet zu machen.
Elbvertiefung
Geleitet von der Tatsache, daß Hamburg der größte deutsche
Seehafen und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist, betonen wir die Wichtigkeit
der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Freien und Hansestadt
Hamburg.
Wir erkennen die Entwicklung der Industrien im Bau von größeren
Containerschiffen und die dadurch erhöhte Effizienz der einzelnen
Transporte an.
Wir erkennen die Minimierung der Umweltschäden bei dem Verfahren
der Elbvertiefung an. Die Fahrrinne wird von 13,5m auf 14,4m und 15,3m
im Hafen bzw. 15,2m in der Außenelbe vertieft.
Wir betonen, daß es sich nur zu einem geringen Anteil (6,6 Prozent)
um belastetes Baggergut handelt.
Unter Hinweis auf den dadurch erweiterten Containerumschlag begrüßen
wir die Elbvertiefung.
Wir fordern:
Verbesserten
Gewässerschutz und mehr Kontrollen der Wasserqualität.
Ausbau des übergreifenden Umweltschutzes.
Atomausstieg
Wir fordern
den Ausstieg aus der nuklearen Energieerzeugung bis 2005, da
eine akute Gefahr für Lebewesen durch Betriebsstrahlung, Abfall und
eventuelle Unfälle besteht.
Weiterhin
sind auch längerfristig die Kosten für nukleare Energieerzeugung
höher als die für Energieerzeugung aus alternativen Quellen
(hier: Gas und regenerative Energien).
Daher empfehlen
wir größere Prioritätensetzung auf die...
Einsparung von Energie in Industrie und Haushalt
Die Einsparung von 35 bis 45 Prozent des gesamten Energieverbrauchs ist
möglich. Dieses Potential sollten wir ausschöpfen, soweit es
wirtschaftlich vertretbar ist. Das soziale Bewußtsein muß
sich zu einem sparsameren und intelligenteren Umgang mit den gegebenen
Energieressourcen entwickeln.
die Erhöhung der Effizienz der erwähnten alternativen Energieerzeugung
Durch eine Erhöhung der Effizienz ist eine größere Ausbeute
bei niedrigerer Leistung gegeben, dies wird durch verbesserte Energieleitung,
Kraftwerke und Endgeräte erreicht.
der Ausbau der o. g. Erhöhung der Effizienz
Alternative Energiequellen sind sicherer und umweltverträglicher
als nukleare Energiequellen und garantieren den Standard der Lebensqualität
in Zukunft.
Des weiteren empfehlen wir eine stärkere Förderung der Forschung
an schon vorhandenen und neuen nachhaltigen Energiequellen.
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