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Ausländerbehörde
Wir haben
festgestellt, daß in der Ausländerbehörde Menschen unwürdig
behandelt werden.
Dies entsteht
durch:
zu wenig Personal: Auf wöchentlich ca. 2000 AsylbewerberInnen kommen
ca. 70 SachbearbeiterInnen. Auf ca. 4000 AusländerInnen mit Aufenthaltsgenehmigung
kommen ca. 40 SachbearbeiterInnen.
schlechte Terminverteilung; durch die Nummernvergabe entstehende Ellenbogengesellschaft.
Es entstehen Verständigungsprobleme, da DolmetscherInnen von den
AusländerInnen selber
organisiert werden müssen und sie normalerweise dafür kein Geld
aufbringen können.
zu lange Wartezeiten, ein nicht gesichertes Drankommen, da zu großer
Andrang.
unwürdige Behandlung der AntragstellerInnen von dem Ordnungsdienst
und den SachbearbeiterInnen.
undurchsichtiges Handeln und zu unüberschaubare Gesetze.
zu großer Behördenapparat.
Gefahr von Korruption durch schlechte Bezahlung der SachbearbeiterInnen.
Um die Bedingungen
zu verbessern, fordern wir:
Aufstockung der Anzahl der SachbearbeiterInnen.
langfristige Dezentralisierung der Behörde auf die Ortsämter.
eine bessere Terminvergabe (z. B. telefonisch wie beim Arzt).
geschultes Personal des Ordnungsdienstes.
effektivere Gesetze, durchschaubar auch ohne SpezialistInnen.
Abbau des "Wasserkopfes" (Verwaltungswege schlanker machen).
bessere Bezahlung der SachbearbeiterInnen, damit weniger Korruption möglich
ist.
besseres Sicherheitssystem in der Verwaltung.
Rechtsextremismus
Die Gesetze
zur Einschränkung von rechtsradikalen Parteien sind unserer Meinung
nach ungenügend.
Wir kritisieren:
daß die StraftäterInnen zu milde bestraft werden.
daß die Parteien nicht öffentlich arbeiten und dadurch nicht
durchschaubar sind.
daß die Gesetze nicht konkretisiert sind und dadurch eine zu breite
Auslegung der Gesetzestexte
gegeben ist.
daß die Verurteilung von StraftäterInnen durch den akuten Mangel
an Personal einen zu langen Weg
beansprucht.
Unsere Lösungsvorschläge
sind:
verstärkte Verfolgung der StraftäterInnen.
alle Parteigeschäfte müssen öffentlich sein.
Verschärfung der Gesetzesauslegung.
mehr Personal an den Gerichten und juristischen Institutionen.
bessere Aufklärung in den Schulen und Vermittlung von einem besseren
Demokratieverständnis.
Ansonsten
verurteilen wir jegliche rechtsextremistische Gewalttat und den alltäglichen
Rassismus gegenüber unseren ausländischen MitbürgerInnen.
Wir fordern alle BürgerInnen und PolitikerInnen auf, sich dagegen
zu wehren.
Zeigt
Zivilcourage!
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