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Nach zwei
Tagen intensiver Beratungen sind wir zu dem Entschluß gekommen,
daß es sich bei der Änderung der bisherigen Energiepolitik
um gleichzeitige Änderungen in den voneinander unabhängigen
Einzelbereichen handeln muß:
- Stromeinsparungen
in allen Sektoren
- Effektivierung
der Energieerzeugung
- Umstellung
auf regenerative Energien
In Anlehnung
an die unten ausgeführten Punkte fordern wir die
Bürgerschaft auf, ihren Beschluß, aus der Kernenergie auszusteigen,
schnellstmöglich umzusetzen.
Stromeinsparungen
in allen Sektoren
Die Erfüllung
folgender Punkte muß gewährleistet sein:
umfangreichere Aufklärung der BürgerInnen zum Energiesparen
im eigenen Haushalt. Zu diesem Zweck ist die stärkere Förderung
von VerbraucherInnenverbänden nötig.
Industriebetriebe müssen dazu verpflichtet werden, EnergieberaterInnen
einzustellen.
Wir fordern:
die Einführung einer Steuer, die Haushalte und Betriebe belangt,
welche übermäßig viel Energie verbrauchen. EnergiesparerInnen
werden mit diesem Geld prämiiert (Ökosteuer).
Förderung von energiesparenden Produkten (z. B. Energiesparlampen).
Verteuerung von "energieverschwendenden" Geräten, in Form
einer Steuer (Verbrauchsobergrenze).
Ausbau von Recyclinghöfen, um auch im Bereich der Neuproduktionen
Energie zu sparen.
Fortsetzung und Ausdehnung des "fifty-fifty"-Projekts auf alle
öffentlichen Einrichtungen.
Da Hamburg
ein Achtel aller Wohnungen indirekt gehören, können hier intensive
Energiesparmöglichkeiten ausprobiert und vorgestellt werden. Der
Hamburger Senat sollte seine Vorreiterrolle wahrnehmen.
Außerdem
muß die HEW ihren Informationsauftrag viel stärker wahrnehmen.
Der Senat spielt dabei als Hauptteilhaber der HEW die wichtigste Rolle.
Effektivierung
der Energieerzeugung
Forderungen:
Der Umstieg auf Blockheiz-Kraftwerke muß gewährleistet werden.
Um den Ausstieg aus der Kernenergie zu verwirklichen, ist ein Zwischenschritt
nötig, in dem die konventionelle Energieerzeugung intensiviert wird:
Dezentralisierung der Kraftwerke (Kohlekraftwerke),
Erschließung von kleinen Kraftwerken, die regenerative Energie erzeugen
(Solarkraft, Wasserkraft, Windkraft).
Langfristig müssen die regenerativen Energien so weit ausgenutzt
werden, daß die konventionelle Energieerzeugung verdrängt wird.
Umstellung
auf regenerative Energien
Forderungen:
Subventionierung von Initiativen zur Produktion von alternativen Energien
(z. B. Solarenergie). - Förderung der Erforschung regenerativer Energien
und deren Nutzungsmöglichkeiten.
Energieimport unterstützen wir nur, wenn er durch regenerative Energien
ökologisch vertretbar produziert wurde und der Transport umweltverträglich
ist. Außerdem darf Energie nur importiert werden, wenn der Bedarf
durch umfassende alternative Energieausschöpfung im eigenen Land
nicht zu decken ist.
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