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Resolutionen von JiP 1992
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Resolutionen
von JiP 1992

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Die Verkehrssituation in Hamburg steuert zunehmend auf einen Verkehrsinfarkt zu.

Die derzeitige Bevorteilung des Autos vor Bahn und Fahrrad in unserer Gesellschaft führt dazu, daß die BürgerInnen die Mobilität des Autos bevorzugen, anstatt die ökonomischen und ökologischen Vorteile des Fahrrades zu nutzen.
Es gilt daher, die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten.

ÖPNV-Streckennetz

Aus der derzeitigen Lage erkennt man eine zunehmende Dezentralisierung der Wohn- und Wirtschaftsbereiche in Hamburg.
Daraus erkennen wir, daß eine Ringverbindung zwischen den neu entstehenden Zentren zwingend notwendig ist. Kurzfristig sollte der Ring durch Buslinien eingerichtet, mittelfristig mit Busspuren ausgestattet und langfristig durch eine U-Bahn-Linie ersetzt werden.

Den Bussen und Fahrrädern muß zusätzlich Platz auf der Straße in Form von Bus- und Fahrradspuren geschaffen werden, um die Attraktivität dieser Verkehrsmittel zu erhöhen. Dazu gehört ebenfalls der Ausbau des Streckennetzes, vorzugsweise die Verlängerung von vorhandenen Linien.

Service

Um die Bahn ansprechender zu gestalten, müssen eine Reihe von Veränderungen vorgenommen werden. Zumindest am Wochenende sollten die S- und U-Bahnen im Halbstunden-Takt nachts durchfahren. In dieser Zeit sollten, aus Gründen der Sicherheit, nur zwei Waggons zur Verfügung stehen. Zur Auslastung dieses Angebotes fordern wir die Einführung einer verbilligten Abendkarte.

Um den Komfort der Bahn zu steigern, sollten Unterhaltungsangebote, wie z. B. Straßenbands, geduldet werden.

Wir halten es für unverantwortbar, daß der Abbau von Bahnhofspersonal weiter vorangetrieben wird.
Ein Projekt zum Ausbau der Sicherheit könnte nach Vorbild der PVG (Pinneberger Verkehrsgesellschaft) ein flexibler Busstopp am Straßenrand sein.

Wir halten es für dringend notwendig, daß die P+R-Plätze speziell in den Umlandgemeinden ausgebaut werden, um den PendlerInnen das Umsteigen zu erleichtern.

Tarife

Damit mehr Personen auf den ÖPNV umsteigen, müssen die verbilligten Großkundenabonnements ausgeweitet werden. Firmen müssen verpflichtet werden, eine bestimmte Quote abzunehmen.

Studentinnen und Studenten sollten die Möglichkeit haben, kostenlos den ÖPNV zu nutzen. Hierfür sollte eine für 80 DM erhöhte Semestergebühr verlangt werden.

Fahrräder

Das Fahrrad könnte in Zukunft einen Großteil des Stadtverkehrs ablösen. Dazu ist der Ausbau und die Verbesserung des Fahrradstraßennetzes notwendig.

Autos

Die Kosten für die Schäden, die durch das Auto angerichtet wurden und werden, müssen durch eine Mineralölsteuererhöhung ausgeglichen werden.

Zur weiteren Verringerung muß über verschiedene Modelle (autofreie City) nachgedacht werden. In Zukunft muß es darum gehen, ein gleichberechtigtes Nebeneinander aller Verkehrsmittel zu ermöglichen.



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Hier gibt's die Erfolge und Niederlagen!

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